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O-Wurf

Wurftag: 14.07.2017

 

Vater: BRIGOREE BOLERO

Ahnentafel Vorderseite.pdf

WHTWT-Titel Bild.pdf

 

Mutter: WENDY VON DER GRAFSCHAFT LAMBERG

WHTWT-Titel Bild.pdf

 

 

 

 

 

Rasse

Man nennt mich auch kurz: WESTiE

Hallo, du interessierst dich für mich?

 

Ich über mich:

Meine Urahnen wurden vor fast 100 Jahren als Rasse anerkannt und wir kommen aus dem schottischen Hochland. Sie wurden damals für die Jagd verwendet. Auch ich spüre diesen Jagdinstinkt noch in mir. Du solltest daher beachten, dass ich mit Mitbewohnern wie Katzen, Vögeln, Hamstern, Meerschweinchen ein Problem haben könnte.

Wir gelten als sehr intelligent, treu und auch verspielt. Wie alle Terrier bin ich ein kleiner selbstbewusster Sturkopf. Ich arbeite mein Leben lang daran, meine Weltanschauung meinem Herrchen beizubringen. Ich habe sehr viel Ausdauer und gehe sehr gerne spazieren. Auch das Autofahren und der Umgang mit Kindern sind mir nicht fremd. Wenn ich das Glück habe, sehr viel mit meinen Lieben zusammen zu sein, fühle ich mich in einer Stadtwohnung genauso wohl wie auf einem großen Grundstück.

Mein weißes Fell muss regelmäßig getrimmt werden, damit mir mein Haar gegen die Umwelt genügend Schutz bietet. Mit viel Ausdauer und täglicher Pflege bekomme ich meinen schönen runden Kopf und entwickle mich möglicherweise zu einem Parade-Rassehund. Wenn du mich einmal näher kennst, wirst du lernen, die vielen Ausdrucksarten im meinem Gesicht zu deuten, damit es nie zu Missverständnissen zwischen uns kommen kann. Auch ich bin bereit zu lernen. Mit viel Konsequenz und Ausdauer schaffe ich eine Begleithundeprüfung mit Bravour. Du wirst mir auch sehr selten böse sein, da ich im täglichen Leben sehr friedlich und unproblematisch bin. Man zählt mich auch nicht zu den "Kläffern“, jedoch solltest du bedenken, dass ich kein Spielzeug bin und sehr wohl weiß, wie ich mir Nerver ohne viel Vorwarnung vom Leibe halten kann. Bitte kaufe mich nur bei erfahrenen ÖKV - Züchtern, denn die kennen mich seit meiner Geburt und sie helfen dir mein ganzes Leben bei allen Fragen. Du kannst dir meist sicher sein, dass ich mich gesund und meiner Rasse entsprechend entwickle. Solltest du noch weitere Fragen über mich haben, so wende dich bitte direkt an den Züchter.

 

Entstehung der Rasse und geschichtlicher Hintergrund:

Schon seit Jahrhunderten wurden in den Highlands und auf den Inseln Westschottlands von den Farmern und Wildhütern, vor allem aber von den alten schottischen Adelsfamilien, den Clans, Terrier verschiedener Rassetypen als Arbeitsmeuten gehalten. Die verschiedenen regionalen Terrierschläge wurden nachweislich miteinander gekreuzt, wobei vor allen die Liebhaber weißer Hunde in besonderer Weise auf Farbeinheit und ausgeprägte Arbeitsqualitäten achteten. Dadurch kam es seit längerer Zeit zu Rassekreuzungen, um die Ausprägung ganz bestimmter Merkmale zu festigen und zu sichern. West Highland White Terrier sind also - wie die übrigen schottischen Terrierrassen auch - ohne Zweifel klassische Produkte des Jahrhunderts der Kynologie.

Der West Highland White Terrier zählt unzweifelhaft zu den Nachfahren der alten Schottischen Jagdterrier. Sie lassen sich zum Teil bis tief in das 19. Jahrhundert, das mit Recht auch als das Jahrhundert der Kynologie bezeichnet wird, hineinverfolgen. Statt die weißen bzw. hell sandfarbenen Welpen, die in den Würfen der schottischen Arbeitsterrier jener Zeit immer wieder auftauchten, zu eliminieren, bauten zunächst unter anderen, Colonel Malcolm ihre Zucht mit eben diesen Hunden auf. Die Poltalloch Terrier des Colonel Malcolm sind unbestritten der wichtigste Zweig der Vorfahren des West Highland White Terriers. Nach einem Jagdmalheur, bei dem er einen seiner rötlich-braunen Terrier mit einem Fuchs verwechselt und erschossen hatte, beschloss der Colonel dann, nur noch weiße Arbeitsterrier zu züchten.

Die Anerkennung der Rasse unter dem Namen West Highland White Terrier durch den britischen Kennel Club erfolgte im Jahr 1907. Vorausgegangen waren im Jahr 1904 die Gründung des West Highland Terrier Club und 1906 die Gründung des West Highland Terrier Club of England.

 

Rassengeschichte:

Der Cairn-Terrier hatte vereinzelt weiße Nachkommen, die von der schottischen Familie Malcolm selektiv weiter gezüchtet wurden. So entstand eine Rasse, die in der schottischen Moorlandschaft leicht auszumachen ist. Der heutige Typ des West Highland White Terriers wurde zuerst bei der Malcolm Familie in Poltalloch in Argyllshire gefördert. Diese weißen Terrier wurden ausschließlich für die Arbeit gehalten und es dauerte Jahrzehnte, ehe sie farbrein gezüchtet werden konnten. Noch bis 1924 konnten weiße Welpen aus Cairn Terrier Würfen als West Highland White Terrier eingetragen werden. Auf Gemälden des Tiermalers Edwin Landseer aus dem Jahre 1839 sind bereits West Highland White Terrier zu erkennen. Im Januar 1905 wurde der erste "White West Highland Terrier-Club" in Schottland mit dem Duke of Argyll als Ehren- Präsidenten und Colonel Malcolm of  Poltalloch als Präsidenten gegründet um die Zucht dieser Terrierrasse zu fördern. Der erste Standard wurde aufgestellt. Von da an verbreitete sich die Rasse stetig in die ganze Welt.

 

Allgemeines:

Der West Highland White und der Cairn-Terrier haben zwar gleiche Vorfahren, aber die Selektionszucht hat 2 Rassen mit recht unterschiedlichen Wesenseigenschaften hervorgebracht. Der "Westie", wie der reizende kleine Terrier liebevoll genannt wird, ist in aller Welt als "Werbeträger" bekannt und beliebt geworden und gilt inzwischen fast als Modehund. Im übrigen ist Weiß bei Hunden so etwas wie eine Modefarbe, die Glück oder einfach Sauberkeit verheißt.

 

 

 

Rassestandard

F.C.I.-Standard Nr. 85/20.01.1998/D

WEST HIGHLAND WHITE TERRIER

 

Klassifikation FCI

Gruppe 3 (Terrier).

Sektion 2 (Niederläufige Terrier).

ohne Arbeitsprüfung.

 

Allgemeines Erscheinungsbild

Kräftig gebaut; tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen; ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand mit muskulösen Läufen, die in hohem Maße eine großartige Verbindung von Kraft und Aktivität zum Ausdruck bringt.

 

Verhalten und Charakter

Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt. Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst, aber freundlich.

 

Kopf

Abstand zwischen Hinterhauptbein und Augen geringfügig größer als die Länge des Vorgesichts. Kopf reichlich mit Haar bewachsen und im rechten Winkel oder weniger zur Halsachse getragen. Kopf sollte nicht vorgestreckt getragen werden.

 

Oberkopf

Schädel leicht gewölbt; Stirnpartie mit glatten Konturen. Oberkopf vom Ohrenansatz zu den Augen hin geringfügig schmaler werdend. Stopp deutlich; aus starken Wülsten der Stirnknochen gebildet, die unmittelbar oberhalb der Augen etwas vorstehen und zwischen den Augen eine leichte Vertiefung aufweisen.

 

Gesichtsschädel

Nasenschwamm schwarz und ziemlich groß; mit dem übrigen Fang eine fließende Linie bildend; Nase nicht spitz vorstehend.

Fang von den Augen bis zur Nasenspitze hin allmählich schmaler werdend. Vorgesicht unter den Augen nicht eingefallen oder stark abfallend, sondern gut ausgefüllt.

Kiefer und Zähne kräftig und von gleicher Stärke. Zwischen den Fangzähnen so breit, wie es mit dem verlangten Ausdruck von Raubzeugschärfe vereinbar ist. Die Zähne sind im Verhältnis zur Größe des Hundes groß, mit regelmäßigem Scherenbiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Augen weit voneinander angeordnet, mittelgroß, nicht groß und rund, so dunkel wie möglich; etwas tiefsitzend, wachsam und intelligent, unter buschigen Augenbrauen hervorguckend; dies bewirkt einen durchdringenden Blick. Helle Augen höchst unerwünscht.

Ohren klein, aufrecht und sicher getragen, in einer deutlichen Spitze endend. Weder zu weit auseinander noch zu dicht zusammen stehend. Haar kurz und glatt (samtartig), sollte nicht geschnitten werden. Ohrenspitzen ohne jegliche Befransung. Runde, breite, große oder dicke Ohren sowie solche mit übermäßig üppiger Behaarung sind äußerst unerwünschtLang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Hals

Lang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Körper

Kompakt, Rücken eben, Lenden breit, kräftig, Brust tief; Rippen in der oberen Hälfte gut gerundet, an den Körperseiten abgeflacht wirkend. Hintere Rippen weit zurückreichend; Abstand zwischen der letzten Rippe und der Hinterhand so kurz, wie es mit einer freien Bewegung  vereinbar ist.

 

Rute

12,5 bis 15cm lang; mit hartem Haar bedeckt, ohne Befederung; so gerade wie möglich und forsch, jedoch nicht lustig oder über den Rücken gezogen getragen. Eine lange Rute ist unerwünscht und Ruten dürfen auf keinen Fall kupiert werden.

 

Gliedmaßen

Vorderhand Vorderläufe kurz, muskulös und gerade, dicht mit kurzem, hartem Haar bewachsen.

Schultern schräg zurückliegend. Schulterblätter breit und eng am Brustkorb anliegend. Buggelenk gut nach vorne gelagert.

Ellenbogen eng anliegend, wodurch eine freie Bewegung der Vorderläufe parallel zur Körperachse ermöglicht wird.

Hinterhand kräftig, muskulös und im oberen Teil breit. Läufe kurz, muskulös und mit starken Sehnen.

Oberschenkel stark bemuskelt und nicht zu weit auseinander stehend.

Sprunggelenke gut gewinkelt und gut unter den Körper gestellt; in Stand und Bewegung ziemlich dicht nebeneinander. Steile oder schwache Sprunggelenke äußerst unerwünscht.

Vorderpfoten größer als die hinteren; rund, von angemessener Größe, kräftig, mit dick gepolsterten Ballen; mit kurzem, hartem Haar bedeckt. Die Hinterpfoten sind kleiner und haben dick gepolsterte Ballen. Unterseiten der Ballen und alle Krallen vorzugsweise schwarz.

 

Gangwerk

Frei, gerade und rundherum flüssig. Die Vorderläufe werden aus der Schulter heraus raumgreifend nach vorne bewegt. Bewegung der Hinterhand frei, kraftvoll und nahe nebeneinander. Sehr biegsame Knie und Sprunggelenke und gut unter den Körper greifende Sprunggelenke bewirken den Schub. Steife, stelzige Bewegung der Hinterhand und Kuhhessigkeit höchst unerwünscht.

 

Haarkleid

Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar besteht aus ca. 5cm langem, harschem Haar ohne jegliches Zeichen von Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Offenes Haar äußerst unerwünscht.

Farbe weiß.

 

Größe

Schulterhöhe ca. 28cm (11 inch).

 

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

 

NB

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden

 

 

 

Rasse

Man nennt mich auch kurz: WESTiE

Hallo, du interessierst dich für mich?

 

Ich über mich:

Meine Urahnen wurden vor fast 100 Jahren als Rasse anerkannt und wir kommen aus dem schottischen Hochland. Sie wurden damals für die Jagd verwendet. Auch ich spüre diesen Jagdinstinkt noch in mir. Du solltest daher beachten, dass ich mit Mitbewohnern wie Katzen, Vögeln, Hamstern, Meerschweinchen ein Problem haben könnte.

Wir gelten als sehr intelligent, treu und auch verspielt. Wie alle Terrier bin ich ein kleiner selbstbewusster Sturkopf. Ich arbeite mein Leben lang daran, meine Weltanschauung meinem Herrchen beizubringen. Ich habe sehr viel Ausdauer und gehe sehr gerne spazieren. Auch das Autofahren und der Umgang mit Kindern sind mir nicht fremd. Wenn ich das Glück habe, sehr viel mit meinen Lieben zusammen zu sein, fühle ich mich in einer Stadtwohnung genauso wohl wie auf einem großen Grundstück.

Mein weißes Fell muss regelmäßig getrimmt werden, damit mir mein Haar gegen die Umwelt genügend Schutz bietet. Mit viel Ausdauer und täglicher Pflege bekomme ich meinen schönen runden Kopf und entwickle mich möglicherweise zu einem Parade-Rassehund. Wenn du mich einmal näher kennst, wirst du lernen, die vielen Ausdrucksarten im meinem Gesicht zu deuten, damit es nie zu Missverständnissen zwischen uns kommen kann. Auch ich bin bereit zu lernen. Mit viel Konsequenz und Ausdauer schaffe ich eine Begleithundeprüfung mit Bravour. Du wirst mir auch sehr selten böse sein, da ich im täglichen Leben sehr friedlich und unproblematisch bin. Man zählt mich auch nicht zu den "Kläffern“, jedoch solltest du bedenken, dass ich kein Spielzeug bin und sehr wohl weiß, wie ich mir Nerver ohne viel Vorwarnung vom Leibe halten kann. Bitte kaufe mich nur bei erfahrenen ÖKV - Züchtern, denn die kennen mich seit meiner Geburt und sie helfen dir mein ganzes Leben bei allen Fragen. Du kannst dir meist sicher sein, dass ich mich gesund und meiner Rasse entsprechend entwickle. Solltest du noch weitere Fragen über mich haben, so wende dich bitte direkt an den Züchter.

 

Entstehung der Rasse und geschichtlicher Hintergrund:

Schon seit Jahrhunderten wurden in den Highlands und auf den Inseln Westschottlands von den Farmern und Wildhütern, vor allem aber von den alten schottischen Adelsfamilien, den Clans, Terrier verschiedener Rassetypen als Arbeitsmeuten gehalten. Die verschiedenen regionalen Terrierschläge wurden nachweislich miteinander gekreuzt, wobei vor allen die Liebhaber weißer Hunde in besonderer Weise auf Farbeinheit und ausgeprägte Arbeitsqualitäten achteten. Dadurch kam es seit längerer Zeit zu Rassekreuzungen, um die Ausprägung ganz bestimmter Merkmale zu festigen und zu sichern. West Highland White Terrier sind also - wie die übrigen schottischen Terrierrassen auch - ohne Zweifel klassische Produkte des Jahrhunderts der Kynologie.

Der West Highland White Terrier zählt unzweifelhaft zu den Nachfahren der alten Schottischen Jagdterrier. Sie lassen sich zum Teil bis tief in das 19. Jahrhundert, das mit Recht auch als das Jahrhundert der Kynologie bezeichnet wird, hineinverfolgen. Statt die weißen bzw. hell sandfarbenen Welpen, die in den Würfen der schottischen Arbeitsterrier jener Zeit immer wieder auftauchten, zu eliminieren, bauten zunächst unter anderen, Colonel Malcolm ihre Zucht mit eben diesen Hunden auf. Die Poltalloch Terrier des Colonel Malcolm sind unbestritten der wichtigste Zweig der Vorfahren des West Highland White Terriers. Nach einem Jagdmalheur, bei dem er einen seiner rötlich-braunen Terrier mit einem Fuchs verwechselt und erschossen hatte, beschloss der Colonel dann, nur noch weiße Arbeitsterrier zu züchten.

Die Anerkennung der Rasse unter dem Namen West Highland White Terrier durch den britischen Kennel Club erfolgte im Jahr 1907. Vorausgegangen waren im Jahr 1904 die Gründung des West Highland Terrier Club und 1906 die Gründung des West Highland Terrier Club of England.

 

Rassengeschichte:

Der Cairn-Terrier hatte vereinzelt weiße Nachkommen, die von der schottischen Familie Malcolm selektiv weiter gezüchtet wurden. So entstand eine Rasse, die in der schottischen Moorlandschaft leicht auszumachen ist. Der heutige Typ des West Highland White Terriers wurde zuerst bei der Malcolm Familie in Poltalloch in Argyllshire gefördert. Diese weißen Terrier wurden ausschließlich für die Arbeit gehalten und es dauerte Jahrzehnte, ehe sie farbrein gezüchtet werden konnten. Noch bis 1924 konnten weiße Welpen aus Cairn Terrier Würfen als West Highland White Terrier eingetragen werden. Auf Gemälden des Tiermalers Edwin Landseer aus dem Jahre 1839 sind bereits West Highland White Terrier zu erkennen. Im Januar 1905 wurde der erste "White West Highland Terrier-Club" in Schottland mit dem Duke of Argyll als Ehren- Präsidenten und Colonel Malcolm of  Poltalloch als Präsidenten gegründet um die Zucht dieser Terrierrasse zu fördern. Der erste Standard wurde aufgestellt. Von da an verbreitete sich die Rasse stetig in die ganze Welt.

 

Allgemeines:

Der West Highland White und der Cairn-Terrier haben zwar gleiche Vorfahren, aber die Selektionszucht hat 2 Rassen mit recht unterschiedlichen Wesenseigenschaften hervorgebracht. Der "Westie", wie der reizende kleine Terrier liebevoll genannt wird, ist in aller Welt als "Werbeträger" bekannt und beliebt geworden und gilt inzwischen fast als Modehund. Im übrigen ist Weiß bei Hunden so etwas wie eine Modefarbe, die Glück oder einfach Sauberkeit verheißt.

 

 

 

Rasse

Man nennt mich auch kurz: WESTiE

Hallo, du interessierst dich für mich?

 

Ich über mich:

Meine Urahnen wurden vor fast 100 Jahren als Rasse anerkannt und wir kommen aus dem schottischen Hochland. Sie wurden damals für die Jagd verwendet. Auch ich spüre diesen Jagdinstinkt noch in mir. Du solltest daher beachten, dass ich mit Mitbewohnern wie Katzen, Vögeln, Hamstern, Meerschweinchen ein Problem haben könnte.

Wir gelten als sehr intelligent, treu und auch verspielt. Wie alle Terrier bin ich ein kleiner selbstbewusster Sturkopf. Ich arbeite mein Leben lang daran, meine Weltanschauung meinem Herrchen beizubringen. Ich habe sehr viel Ausdauer und gehe sehr gerne spazieren. Auch das Autofahren und der Umgang mit Kindern sind mir nicht fremd. Wenn ich das Glück habe, sehr viel mit meinen Lieben zusammen zu sein, fühle ich mich in einer Stadtwohnung genauso wohl wie auf einem großen Grundstück.

Mein weißes Fell muss regelmäßig getrimmt werden, damit mir mein Haar gegen die Umwelt genügend Schutz bietet. Mit viel Ausdauer und täglicher Pflege bekomme ich meinen schönen runden Kopf und entwickle mich möglicherweise zu einem Parade-Rassehund. Wenn du mich einmal näher kennst, wirst du lernen, die vielen Ausdrucksarten im meinem Gesicht zu deuten, damit es nie zu Missverständnissen zwischen uns kommen kann. Auch ich bin bereit zu lernen. Mit viel Konsequenz und Ausdauer schaffe ich eine Begleithundeprüfung mit Bravour. Du wirst mir auch sehr selten böse sein, da ich im täglichen Leben sehr friedlich und unproblematisch bin. Man zählt mich auch nicht zu den "Kläffern“, jedoch solltest du bedenken, dass ich kein Spielzeug bin und sehr wohl weiß, wie ich mir Nerver ohne viel Vorwarnung vom Leibe halten kann. Bitte kaufe mich nur bei erfahrenen ÖKV - Züchtern, denn die kennen mich seit meiner Geburt und sie helfen dir mein ganzes Leben bei allen Fragen. Du kannst dir meist sicher sein, dass ich mich gesund und meiner Rasse entsprechend entwickle. Solltest du noch weitere Fragen über mich haben, so wende dich bitte direkt an den Züchter.

 

Entstehung der Rasse und geschichtlicher Hintergrund:

Schon seit Jahrhunderten wurden in den Highlands und auf den Inseln Westschottlands von den Farmern und Wildhütern, vor allem aber von den alten schottischen Adelsfamilien, den Clans, Terrier verschiedener Rassetypen als Arbeitsmeuten gehalten. Die verschiedenen regionalen Terrierschläge wurden nachweislich miteinander gekreuzt, wobei vor allen die Liebhaber weißer Hunde in besonderer Weise auf Farbeinheit und ausgeprägte Arbeitsqualitäten achteten. Dadurch kam es seit längerer Zeit zu Rassekreuzungen, um die Ausprägung ganz bestimmter Merkmale zu festigen und zu sichern. West Highland White Terrier sind also - wie die übrigen schottischen Terrierrassen auch - ohne Zweifel klassische Produkte des Jahrhunderts der Kynologie.

Der West Highland White Terrier zählt unzweifelhaft zu den Nachfahren der alten Schottischen Jagdterrier. Sie lassen sich zum Teil bis tief in das 19. Jahrhundert, das mit Recht auch als das Jahrhundert der Kynologie bezeichnet wird, hineinverfolgen. Statt die weißen bzw. hell sandfarbenen Welpen, die in den Würfen der schottischen Arbeitsterrier jener Zeit immer wieder auftauchten, zu eliminieren, bauten zunächst unter anderen, Colonel Malcolm ihre Zucht mit eben diesen Hunden auf. Die Poltalloch Terrier des Colonel Malcolm sind unbestritten der wichtigste Zweig der Vorfahren des West Highland White Terriers. Nach einem Jagdmalheur, bei dem er einen seiner rötlich-braunen Terrier mit einem Fuchs verwechselt und erschossen hatte, beschloss der Colonel dann, nur noch weiße Arbeitsterrier zu züchten.

Die Anerkennung der Rasse unter dem Namen West Highland White Terrier durch den britischen Kennel Club erfolgte im Jahr 1907. Vorausgegangen waren im Jahr 1904 die Gründung des West Highland Terrier Club und 1906 die Gründung des West Highland Terrier Club of England.

 

Rassengeschichte:

Der Cairn-Terrier hatte vereinzelt weiße Nachkommen, die von der schottischen Familie Malcolm selektiv weiter gezüchtet wurden. So entstand eine Rasse, die in der schottischen Moorlandschaft leicht auszumachen ist. Der heutige Typ des West Highland White Terriers wurde zuerst bei der Malcolm Familie in Poltalloch in Argyllshire gefördert. Diese weißen Terrier wurden ausschließlich für die Arbeit gehalten und es dauerte Jahrzehnte, ehe sie farbrein gezüchtet werden konnten. Noch bis 1924 konnten weiße Welpen aus Cairn Terrier Würfen als West Highland White Terrier eingetragen werden. Auf Gemälden des Tiermalers Edwin Landseer aus dem Jahre 1839 sind bereits West Highland White Terrier zu erkennen. Im Januar 1905 wurde der erste "White West Highland Terrier-Club" in Schottland mit dem Duke of Argyll als Ehren- Präsidenten und Colonel Malcolm of  Poltalloch als Präsidenten gegründet um die Zucht dieser Terrierrasse zu fördern. Der erste Standard wurde aufgestellt. Von da an verbreitete sich die Rasse stetig in die ganze Welt.

 

Allgemeines:

Der West Highland White und der Cairn-Terrier haben zwar gleiche Vorfahren, aber die Selektionszucht hat 2 Rassen mit recht unterschiedlichen Wesenseigenschaften hervorgebracht. Der "Westie", wie der reizende kleine Terrier liebevoll genannt wird, ist in aller Welt als "Werbeträger" bekannt und beliebt geworden und gilt inzwischen fast als Modehund. Im übrigen ist Weiß bei Hunden so etwas wie eine Modefarbe, die Glück oder einfach Sauberkeit verheißt.

 

 

 

Rassestandard

F.C.I.-Standard Nr. 85/20.01.1998/D

WEST HIGHLAND WHITE TERRIER

 

Klassifikation FCI

Gruppe 3 (Terrier).

Sektion 2 (Niederläufige Terrier).

ohne Arbeitsprüfung.

 

Allgemeines Erscheinungsbild

Kräftig gebaut; tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen; ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand mit muskulösen Läufen, die in hohem Maße eine großartige Verbindung von Kraft und Aktivität zum Ausdruck bringt.

 

Verhalten und Charakter

Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt. Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst, aber freundlich.

 

Kopf

Abstand zwischen Hinterhauptbein und Augen geringfügig größer als die Länge des Vorgesichts. Kopf reichlich mit Haar bewachsen und im rechten Winkel oder weniger zur Halsachse getragen. Kopf sollte nicht vorgestreckt getragen werden.

 

Oberkopf

Schädel leicht gewölbt; Stirnpartie mit glatten Konturen. Oberkopf vom Ohrenansatz zu den Augen hin geringfügig schmaler werdend. Stopp deutlich; aus starken Wülsten der Stirnknochen gebildet, die unmittelbar oberhalb der Augen etwas vorstehen und zwischen den Augen eine leichte Vertiefung aufweisen.

 

Gesichtsschädel

Nasenschwamm schwarz und ziemlich groß; mit dem übrigen Fang eine fließende Linie bildend; Nase nicht spitz vorstehend.

Fang von den Augen bis zur Nasenspitze hin allmählich schmaler werdend. Vorgesicht unter den Augen nicht eingefallen oder stark abfallend, sondern gut ausgefüllt.

Kiefer und Zähne kräftig und von gleicher Stärke. Zwischen den Fangzähnen so breit, wie es mit dem verlangten Ausdruck von Raubzeugschärfe vereinbar ist. Die Zähne sind im Verhältnis zur Größe des Hundes groß, mit regelmäßigem Scherenbiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Augen weit voneinander angeordnet, mittelgroß, nicht groß und rund, so dunkel wie möglich; etwas tiefsitzend, wachsam und intelligent, unter buschigen Augenbrauen hervorguckend; dies bewirkt einen durchdringenden Blick. Helle Augen höchst unerwünscht.

Ohren klein, aufrecht und sicher getragen, in einer deutlichen Spitze endend. Weder zu weit auseinander noch zu dicht zusammen stehend. Haar kurz und glatt (samtartig), sollte nicht geschnitten werden. Ohrenspitzen ohne jegliche Befransung. Runde, breite, große oder dicke Ohren sowie solche mit übermäßig üppiger Behaarung sind äußerst unerwünschtLang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Hals

Lang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Körper

Kompakt, Rücken eben, Lenden breit, kräftig, Brust tief; Rippen in der oberen Hälfte gut gerundet, an den Körperseiten abgeflacht wirkend. Hintere Rippen weit zurückreichend; Abstand zwischen der letzten Rippe und der Hinterhand so kurz, wie es mit einer freien Bewegung  vereinbar ist.

 

Rute

12,5 bis 15cm lang; mit hartem Haar bedeckt, ohne Befederung; so gerade wie möglich und forsch, jedoch nicht lustig oder über den Rücken gezogen getragen. Eine lange Rute ist unerwünscht und Ruten dürfen auf keinen Fall kupiert werden.

 

Gliedmaßen

Vorderhand Vorderläufe kurz, muskulös und gerade, dicht mit kurzem, hartem Haar bewachsen.

Schultern schräg zurückliegend. Schulterblätter breit und eng am Brustkorb anliegend. Buggelenk gut nach vorne gelagert.

Ellenbogen eng anliegend, wodurch eine freie Bewegung der Vorderläufe parallel zur Körperachse ermöglicht wird.

Hinterhand kräftig, muskulös und im oberen Teil breit. Läufe kurz, muskulös und mit starken Sehnen.

Oberschenkel stark bemuskelt und nicht zu weit auseinander stehend.

Sprunggelenke gut gewinkelt und gut unter den Körper gestellt; in Stand und Bewegung ziemlich dicht nebeneinander. Steile oder schwache Sprunggelenke äußerst unerwünscht.

Vorderpfoten größer als die hinteren; rund, von angemessener Größe, kräftig, mit dick gepolsterten Ballen; mit kurzem, hartem Haar bedeckt. Die Hinterpfoten sind kleiner und haben dick gepolsterte Ballen. Unterseiten der Ballen und alle Krallen vorzugsweise schwarz.

 

Gangwerk

Frei, gerade und rundherum flüssig. Die Vorderläufe werden aus der Schulter heraus raumgreifend nach vorne bewegt. Bewegung der Hinterhand frei, kraftvoll und nahe nebeneinander. Sehr biegsame Knie und Sprunggelenke und gut unter den Körper greifende Sprunggelenke bewirken den Schub. Steife, stelzige Bewegung der Hinterhand und Kuhhessigkeit höchst unerwünscht.

 

Haarkleid

Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar besteht aus ca. 5cm langem, harschem Haar ohne jegliches Zeichen von Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Offenes Haar äußerst unerwünscht.

Farbe weiß.

 

Größe

Schulterhöhe ca. 28cm (11 inch).

 

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

 

NB

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden

 

 

 

Rassestandard

F.C.I.-Standard Nr. 85/20.01.1998/D

WEST HIGHLAND WHITE TERRIER

 

Klassifikation FCI

Gruppe 3 (Terrier).

Sektion 2 (Niederläufige Terrier).

ohne Arbeitsprüfung.

 

Allgemeines Erscheinungsbild

Kräftig gebaut; tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen; ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand mit muskulösen Läufen, die in hohem Maße eine großartige Verbindung von Kraft und Aktivität zum Ausdruck bringt.

 

Verhalten und Charakter

Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt. Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst, aber freundlich.

 

Kopf

Abstand zwischen Hinterhauptbein und Augen geringfügig größer als die Länge des Vorgesichts. Kopf reichlich mit Haar bewachsen und im rechten Winkel oder weniger zur Halsachse getragen. Kopf sollte nicht vorgestreckt getragen werden.

 

Oberkopf

Schädel leicht gewölbt; Stirnpartie mit glatten Konturen. Oberkopf vom Ohrenansatz zu den Augen hin geringfügig schmaler werdend. Stopp deutlich; aus starken Wülsten der Stirnknochen gebildet, die unmittelbar oberhalb der Augen etwas vorstehen und zwischen den Augen eine leichte Vertiefung aufweisen.

 

Gesichtsschädel

Nasenschwamm schwarz und ziemlich groß; mit dem übrigen Fang eine fließende Linie bildend; Nase nicht spitz vorstehend.

Fang von den Augen bis zur Nasenspitze hin allmählich schmaler werdend. Vorgesicht unter den Augen nicht eingefallen oder stark abfallend, sondern gut ausgefüllt.

Kiefer und Zähne kräftig und von gleicher Stärke. Zwischen den Fangzähnen so breit, wie es mit dem verlangten Ausdruck von Raubzeugschärfe vereinbar ist. Die Zähne sind im Verhältnis zur Größe des Hundes groß, mit regelmäßigem Scherenbiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Augen weit voneinander angeordnet, mittelgroß, nicht groß und rund, so dunkel wie möglich; etwas tiefsitzend, wachsam und intelligent, unter buschigen Augenbrauen hervorguckend; dies bewirkt einen durchdringenden Blick. Helle Augen höchst unerwünscht.

Ohren klein, aufrecht und sicher getragen, in einer deutlichen Spitze endend. Weder zu weit auseinander noch zu dicht zusammen stehend. Haar kurz und glatt (samtartig), sollte nicht geschnitten werden. Ohrenspitzen ohne jegliche Befransung. Runde, breite, große oder dicke Ohren sowie solche mit übermäßig üppiger Behaarung sind äußerst unerwünschtLang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Hals

Lang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Körper

Kompakt, Rücken eben, Lenden breit, kräftig, Brust tief; Rippen in der oberen Hälfte gut gerundet, an den Körperseiten abgeflacht wirkend. Hintere Rippen weit zurückreichend; Abstand zwischen der letzten Rippe und der Hinterhand so kurz, wie es mit einer freien Bewegung  vereinbar ist.

 

Rute

12,5 bis 15cm lang; mit hartem Haar bedeckt, ohne Befederung; so gerade wie möglich und forsch, jedoch nicht lustig oder über den Rücken gezogen getragen. Eine lange Rute ist unerwünscht und Ruten dürfen auf keinen Fall kupiert werden.

 

Gliedmaßen

Vorderhand Vorderläufe kurz, muskulös und gerade, dicht mit kurzem, hartem Haar bewachsen.

Schultern schräg zurückliegend. Schulterblätter breit und eng am Brustkorb anliegend. Buggelenk gut nach vorne gelagert.

Ellenbogen eng anliegend, wodurch eine freie Bewegung der Vorderläufe parallel zur Körperachse ermöglicht wird.

Hinterhand kräftig, muskulös und im oberen Teil breit. Läufe kurz, muskulös und mit starken Sehnen.

Oberschenkel stark bemuskelt und nicht zu weit auseinander stehend.

Sprunggelenke gut gewinkelt und gut unter den Körper gestellt; in Stand und Bewegung ziemlich dicht nebeneinander. Steile oder schwache Sprunggelenke äußerst unerwünscht.

Vorderpfoten größer als die hinteren; rund, von angemessener Größe, kräftig, mit dick gepolsterten Ballen; mit kurzem, hartem Haar bedeckt. Die Hinterpfoten sind kleiner und haben dick gepolsterte Ballen. Unterseiten der Ballen und alle Krallen vorzugsweise schwarz.

 

Gangwerk

Frei, gerade und rundherum flüssig. Die Vorderläufe werden aus der Schulter heraus raumgreifend nach vorne bewegt. Bewegung der Hinterhand frei, kraftvoll und nahe nebeneinander. Sehr biegsame Knie und Sprunggelenke und gut unter den Körper greifende Sprunggelenke bewirken den Schub. Steife, stelzige Bewegung der Hinterhand und Kuhhessigkeit höchst unerwünscht.

 

Haarkleid

Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar besteht aus ca. 5cm langem, harschem Haar ohne jegliches Zeichen von Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Offenes Haar äußerst unerwünscht.

Farbe weiß.

 

Größe

Schulterhöhe ca. 28cm (11 inch).

 

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

 

NB

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden

 

 

 

Rasse

Man nennt mich auch kurz: WESTiE

Hallo, du interessierst dich für mich?

 

Ich über mich:

Meine Urahnen wurden vor fast 100 Jahren als Rasse anerkannt und wir kommen aus dem schottischen Hochland. Sie wurden damals für die Jagd verwendet. Auch ich spüre diesen Jagdinstinkt noch in mir. Du solltest daher beachten, dass ich mit Mitbewohnern wie Katzen, Vögeln, Hamstern, Meerschweinchen ein Problem haben könnte.

Wir gelten als sehr intelligent, treu und auch verspielt. Wie alle Terrier bin ich ein kleiner selbstbewusster Sturkopf. Ich arbeite mein Leben lang daran, meine Weltanschauung meinem Herrchen beizubringen. Ich habe sehr viel Ausdauer und gehe sehr gerne spazieren. Auch das Autofahren und der Umgang mit Kindern sind mir nicht fremd. Wenn ich das Glück habe, sehr viel mit meinen Lieben zusammen zu sein, fühle ich mich in einer Stadtwohnung genauso wohl wie auf einem großen Grundstück.

Mein weißes Fell muss regelmäßig getrimmt werden, damit mir mein Haar gegen die Umwelt genügend Schutz bietet. Mit viel Ausdauer und täglicher Pflege bekomme ich meinen schönen runden Kopf und entwickle mich möglicherweise zu einem Parade-Rassehund. Wenn du mich einmal näher kennst, wirst du lernen, die vielen Ausdrucksarten im meinem Gesicht zu deuten, damit es nie zu Missverständnissen zwischen uns kommen kann. Auch ich bin bereit zu lernen. Mit viel Konsequenz und Ausdauer schaffe ich eine Begleithundeprüfung mit Bravour. Du wirst mir auch sehr selten böse sein, da ich im täglichen Leben sehr friedlich und unproblematisch bin. Man zählt mich auch nicht zu den "Kläffern“, jedoch solltest du bedenken, dass ich kein Spielzeug bin und sehr wohl weiß, wie ich mir Nerver ohne viel Vorwarnung vom Leibe halten kann. Bitte kaufe mich nur bei erfahrenen ÖKV - Züchtern, denn die kennen mich seit meiner Geburt und sie helfen dir mein ganzes Leben bei allen Fragen. Du kannst dir meist sicher sein, dass ich mich gesund und meiner Rasse entsprechend entwickle. Solltest du noch weitere Fragen über mich haben, so wende dich bitte direkt an den Züchter.

 

Entstehung der Rasse und geschichtlicher Hintergrund:

Schon seit Jahrhunderten wurden in den Highlands und auf den Inseln Westschottlands von den Farmern und Wildhütern, vor allem aber von den alten schottischen Adelsfamilien, den Clans, Terrier verschiedener Rassetypen als Arbeitsmeuten gehalten. Die verschiedenen regionalen Terrierschläge wurden nachweislich miteinander gekreuzt, wobei vor allen die Liebhaber weißer Hunde in besonderer Weise auf Farbeinheit und ausgeprägte Arbeitsqualitäten achteten. Dadurch kam es seit längerer Zeit zu Rassekreuzungen, um die Ausprägung ganz bestimmter Merkmale zu festigen und zu sichern. West Highland White Terrier sind also - wie die übrigen schottischen Terrierrassen auch - ohne Zweifel klassische Produkte des Jahrhunderts der Kynologie.

Der West Highland White Terrier zählt unzweifelhaft zu den Nachfahren der alten Schottischen Jagdterrier. Sie lassen sich zum Teil bis tief in das 19. Jahrhundert, das mit Recht auch als das Jahrhundert der Kynologie bezeichnet wird, hineinverfolgen. Statt die weißen bzw. hell sandfarbenen Welpen, die in den Würfen der schottischen Arbeitsterrier jener Zeit immer wieder auftauchten, zu eliminieren, bauten zunächst unter anderen, Colonel Malcolm ihre Zucht mit eben diesen Hunden auf. Die Poltalloch Terrier des Colonel Malcolm sind unbestritten der wichtigste Zweig der Vorfahren des West Highland White Terriers. Nach einem Jagdmalheur, bei dem er einen seiner rötlich-braunen Terrier mit einem Fuchs verwechselt und erschossen hatte, beschloss der Colonel dann, nur noch weiße Arbeitsterrier zu züchten.

Die Anerkennung der Rasse unter dem Namen West Highland White Terrier durch den britischen Kennel Club erfolgte im Jahr 1907. Vorausgegangen waren im Jahr 1904 die Gründung des West Highland Terrier Club und 1906 die Gründung des West Highland Terrier Club of England.

 

Rassengeschichte:

Der Cairn-Terrier hatte vereinzelt weiße Nachkommen, die von der schottischen Familie Malcolm selektiv weiter gezüchtet wurden. So entstand eine Rasse, die in der schottischen Moorlandschaft leicht auszumachen ist. Der heutige Typ des West Highland White Terriers wurde zuerst bei der Malcolm Familie in Poltalloch in Argyllshire gefördert. Diese weißen Terrier wurden ausschließlich für die Arbeit gehalten und es dauerte Jahrzehnte, ehe sie farbrein gezüchtet werden konnten. Noch bis 1924 konnten weiße Welpen aus Cairn Terrier Würfen als West Highland White Terrier eingetragen werden. Auf Gemälden des Tiermalers Edwin Landseer aus dem Jahre 1839 sind bereits West Highland White Terrier zu erkennen. Im Januar 1905 wurde der erste "White West Highland Terrier-Club" in Schottland mit dem Duke of Argyll als Ehren- Präsidenten und Colonel Malcolm of  Poltalloch als Präsidenten gegründet um die Zucht dieser Terrierrasse zu fördern. Der erste Standard wurde aufgestellt. Von da an verbreitete sich die Rasse stetig in die ganze Welt.

 

Allgemeines:

Der West Highland White und der Cairn-Terrier haben zwar gleiche Vorfahren, aber die Selektionszucht hat 2 Rassen mit recht unterschiedlichen Wesenseigenschaften hervorgebracht. Der "Westie", wie der reizende kleine Terrier liebevoll genannt wird, ist in aller Welt als "Werbeträger" bekannt und beliebt geworden und gilt inzwischen fast als Modehund. Im übrigen ist Weiß bei Hunden so etwas wie eine Modefarbe, die Glück oder einfach Sauberkeit verheißt.

 

 

 

Rassestandard

F.C.I.-Standard Nr. 85/20.01.1998/D

WEST HIGHLAND WHITE TERRIER

 

Klassifikation FCI

Gruppe 3 (Terrier).

Sektion 2 (Niederläufige Terrier).

ohne Arbeitsprüfung.

 

Allgemeines Erscheinungsbild

Kräftig gebaut; tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen; ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand mit muskulösen Läufen, die in hohem Maße eine großartige Verbindung von Kraft und Aktivität zum Ausdruck bringt.

 

Verhalten und Charakter

Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt. Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst, aber freundlich.

 

Kopf

Abstand zwischen Hinterhauptbein und Augen geringfügig größer als die Länge des Vorgesichts. Kopf reichlich mit Haar bewachsen und im rechten Winkel oder weniger zur Halsachse getragen. Kopf sollte nicht vorgestreckt getragen werden.

 

Oberkopf

Schädel leicht gewölbt; Stirnpartie mit glatten Konturen. Oberkopf vom Ohrenansatz zu den Augen hin geringfügig schmaler werdend. Stopp deutlich; aus starken Wülsten der Stirnknochen gebildet, die unmittelbar oberhalb der Augen etwas vorstehen und zwischen den Augen eine leichte Vertiefung aufweisen.

 

Gesichtsschädel

Nasenschwamm schwarz und ziemlich groß; mit dem übrigen Fang eine fließende Linie bildend; Nase nicht spitz vorstehend.

Fang von den Augen bis zur Nasenspitze hin allmählich schmaler werdend. Vorgesicht unter den Augen nicht eingefallen oder stark abfallend, sondern gut ausgefüllt.

Kiefer und Zähne kräftig und von gleicher Stärke. Zwischen den Fangzähnen so breit, wie es mit dem verlangten Ausdruck von Raubzeugschärfe vereinbar ist. Die Zähne sind im Verhältnis zur Größe des Hundes groß, mit regelmäßigem Scherenbiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Augen weit voneinander angeordnet, mittelgroß, nicht groß und rund, so dunkel wie möglich; etwas tiefsitzend, wachsam und intelligent, unter buschigen Augenbrauen hervorguckend; dies bewirkt einen durchdringenden Blick. Helle Augen höchst unerwünscht.

Ohren klein, aufrecht und sicher getragen, in einer deutlichen Spitze endend. Weder zu weit auseinander noch zu dicht zusammen stehend. Haar kurz und glatt (samtartig), sollte nicht geschnitten werden. Ohrenspitzen ohne jegliche Befransung. Runde, breite, große oder dicke Ohren sowie solche mit übermäßig üppiger Behaarung sind äußerst unerwünschtLang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Hals

Lang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Körper

Kompakt, Rücken eben, Lenden breit, kräftig, Brust tief; Rippen in der oberen Hälfte gut gerundet, an den Körperseiten abgeflacht wirkend. Hintere Rippen weit zurückreichend; Abstand zwischen der letzten Rippe und der Hinterhand so kurz, wie es mit einer freien Bewegung  vereinbar ist.

 

Rute

12,5 bis 15cm lang; mit hartem Haar bedeckt, ohne Befederung; so gerade wie möglich und forsch, jedoch nicht lustig oder über den Rücken gezogen getragen. Eine lange Rute ist unerwünscht und Ruten dürfen auf keinen Fall kupiert werden.

 

Gliedmaßen

Vorderhand Vorderläufe kurz, muskulös und gerade, dicht mit kurzem, hartem Haar bewachsen.

Schultern schräg zurückliegend. Schulterblätter breit und eng am Brustkorb anliegend. Buggelenk gut nach vorne gelagert.

Ellenbogen eng anliegend, wodurch eine freie Bewegung der Vorderläufe parallel zur Körperachse ermöglicht wird.

Hinterhand kräftig, muskulös und im oberen Teil breit. Läufe kurz, muskulös und mit starken Sehnen.

Oberschenkel stark bemuskelt und nicht zu weit auseinander stehend.

Sprunggelenke gut gewinkelt und gut unter den Körper gestellt; in Stand und Bewegung ziemlich dicht nebeneinander. Steile oder schwache Sprunggelenke äußerst unerwünscht.

Vorderpfoten größer als die hinteren; rund, von angemessener Größe, kräftig, mit dick gepolsterten Ballen; mit kurzem, hartem Haar bedeckt. Die Hinterpfoten sind kleiner und haben dick gepolsterte Ballen. Unterseiten der Ballen und alle Krallen vorzugsweise schwarz.

 

Gangwerk

Frei, gerade und rundherum flüssig. Die Vorderläufe werden aus der Schulter heraus raumgreifend nach vorne bewegt. Bewegung der Hinterhand frei, kraftvoll und nahe nebeneinander. Sehr biegsame Knie und Sprunggelenke und gut unter den Körper greifende Sprunggelenke bewirken den Schub. Steife, stelzige Bewegung der Hinterhand und Kuhhessigkeit höchst unerwünscht.

 

Haarkleid

Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar besteht aus ca. 5cm langem, harschem Haar ohne jegliches Zeichen von Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Offenes Haar äußerst unerwünscht.

Farbe weiß.

 

Größe

Schulterhöhe ca. 28cm (11 inch).

 

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

 

NB

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden

 

 

 

Rasse

Man nennt mich auch kurz: WESTiE

Hallo, du interessierst dich für mich?

 

Ich über mich:

Meine Urahnen wurden vor fast 100 Jahren als Rasse anerkannt und wir kommen aus dem schottischen Hochland. Sie wurden damals für die Jagd verwendet. Auch ich spüre diesen Jagdinstinkt noch in mir. Du solltest daher beachten, dass ich mit Mitbewohnern wie Katzen, Vögeln, Hamstern, Meerschweinchen ein Problem haben könnte.

Wir gelten als sehr intelligent, treu und auch verspielt. Wie alle Terrier bin ich ein kleiner selbstbewusster Sturkopf. Ich arbeite mein Leben lang daran, meine Weltanschauung meinem Herrchen beizubringen. Ich habe sehr viel Ausdauer und gehe sehr gerne spazieren. Auch das Autofahren und der Umgang mit Kindern sind mir nicht fremd. Wenn ich das Glück habe, sehr viel mit meinen Lieben zusammen zu sein, fühle ich mich in einer Stadtwohnung genauso wohl wie auf einem großen Grundstück.

Mein weißes Fell muss regelmäßig getrimmt werden, damit mir mein Haar gegen die Umwelt genügend Schutz bietet. Mit viel Ausdauer und täglicher Pflege bekomme ich meinen schönen runden Kopf und entwickle mich möglicherweise zu einem Parade-Rassehund. Wenn du mich einmal näher kennst, wirst du lernen, die vielen Ausdrucksarten im meinem Gesicht zu deuten, damit es nie zu Missverständnissen zwischen uns kommen kann. Auch ich bin bereit zu lernen. Mit viel Konsequenz und Ausdauer schaffe ich eine Begleithundeprüfung mit Bravour. Du wirst mir auch sehr selten böse sein, da ich im täglichen Leben sehr friedlich und unproblematisch bin. Man zählt mich auch nicht zu den "Kläffern“, jedoch solltest du bedenken, dass ich kein Spielzeug bin und sehr wohl weiß, wie ich mir Nerver ohne viel Vorwarnung vom Leibe halten kann. Bitte kaufe mich nur bei erfahrenen ÖKV - Züchtern, denn die kennen mich seit meiner Geburt und sie helfen dir mein ganzes Leben bei allen Fragen. Du kannst dir meist sicher sein, dass ich mich gesund und meiner Rasse entsprechend entwickle. Solltest du noch weitere Fragen über mich haben, so wende dich bitte direkt an den Züchter.

 

Entstehung der Rasse und geschichtlicher Hintergrund:

Schon seit Jahrhunderten wurden in den Highlands und auf den Inseln Westschottlands von den Farmern und Wildhütern, vor allem aber von den alten schottischen Adelsfamilien, den Clans, Terrier verschiedener Rassetypen als Arbeitsmeuten gehalten. Die verschiedenen regionalen Terrierschläge wurden nachweislich miteinander gekreuzt, wobei vor allen die Liebhaber weißer Hunde in besonderer Weise auf Farbeinheit und ausgeprägte Arbeitsqualitäten achteten. Dadurch kam es seit längerer Zeit zu Rassekreuzungen, um die Ausprägung ganz bestimmter Merkmale zu festigen und zu sichern. West Highland White Terrier sind also - wie die übrigen schottischen Terrierrassen auch - ohne Zweifel klassische Produkte des Jahrhunderts der Kynologie.

Der West Highland White Terrier zählt unzweifelhaft zu den Nachfahren der alten Schottischen Jagdterrier. Sie lassen sich zum Teil bis tief in das 19. Jahrhundert, das mit Recht auch als das Jahrhundert der Kynologie bezeichnet wird, hineinverfolgen. Statt die weißen bzw. hell sandfarbenen Welpen, die in den Würfen der schottischen Arbeitsterrier jener Zeit immer wieder auftauchten, zu eliminieren, bauten zunächst unter anderen, Colonel Malcolm ihre Zucht mit eben diesen Hunden auf. Die Poltalloch Terrier des Colonel Malcolm sind unbestritten der wichtigste Zweig der Vorfahren des West Highland White Terriers. Nach einem Jagdmalheur, bei dem er einen seiner rötlich-braunen Terrier mit einem Fuchs verwechselt und erschossen hatte, beschloss der Colonel dann, nur noch weiße Arbeitsterrier zu züchten.

Die Anerkennung der Rasse unter dem Namen West Highland White Terrier durch den britischen Kennel Club erfolgte im Jahr 1907. Vorausgegangen waren im Jahr 1904 die Gründung des West Highland Terrier Club und 1906 die Gründung des West Highland Terrier Club of England.

 

Rassengeschichte:

Der Cairn-Terrier hatte vereinzelt weiße Nachkommen, die von der schottischen Familie Malcolm selektiv weiter gezüchtet wurden. So entstand eine Rasse, die in der schottischen Moorlandschaft leicht auszumachen ist. Der heutige Typ des West Highland White Terriers wurde zuerst bei der Malcolm Familie in Poltalloch in Argyllshire gefördert. Diese weißen Terrier wurden ausschließlich für die Arbeit gehalten und es dauerte Jahrzehnte, ehe sie farbrein gezüchtet werden konnten. Noch bis 1924 konnten weiße Welpen aus Cairn Terrier Würfen als West Highland White Terrier eingetragen werden. Auf Gemälden des Tiermalers Edwin Landseer aus dem Jahre 1839 sind bereits West Highland White Terrier zu erkennen. Im Januar 1905 wurde der erste "White West Highland Terrier-Club" in Schottland mit dem Duke of Argyll als Ehren- Präsidenten und Colonel Malcolm of  Poltalloch als Präsidenten gegründet um die Zucht dieser Terrierrasse zu fördern. Der erste Standard wurde aufgestellt. Von da an verbreitete sich die Rasse stetig in die ganze Welt.

 

Allgemeines:

Der West Highland White und der Cairn-Terrier haben zwar gleiche Vorfahren, aber die Selektionszucht hat 2 Rassen mit recht unterschiedlichen Wesenseigenschaften hervorgebracht. Der "Westie", wie der reizende kleine Terrier liebevoll genannt wird, ist in aller Welt als "Werbeträger" bekannt und beliebt geworden und gilt inzwischen fast als Modehund. Im übrigen ist Weiß bei Hunden so etwas wie eine Modefarbe, die Glück oder einfach Sauberkeit verheißt.

 

 

 

Rasse

Man nennt mich auch kurz: WESTiE

Hallo, du interessierst dich für mich?

 

Ich über mich:

Meine Urahnen wurden vor fast 100 Jahren als Rasse anerkannt und wir kommen aus dem schottischen Hochland. Sie wurden damals für die Jagd verwendet. Auch ich spüre diesen Jagdinstinkt noch in mir. Du solltest daher beachten, dass ich mit Mitbewohnern wie Katzen, Vögeln, Hamstern, Meerschweinchen ein Problem haben könnte.

Wir gelten als sehr intelligent, treu und auch verspielt. Wie alle Terrier bin ich ein kleiner selbstbewusster Sturkopf. Ich arbeite mein Leben lang daran, meine Weltanschauung meinem Herrchen beizubringen. Ich habe sehr viel Ausdauer und gehe sehr gerne spazieren. Auch das Autofahren und der Umgang mit Kindern sind mir nicht fremd. Wenn ich das Glück habe, sehr viel mit meinen Lieben zusammen zu sein, fühle ich mich in einer Stadtwohnung genauso wohl wie auf einem großen Grundstück.

Mein weißes Fell muss regelmäßig getrimmt werden, damit mir mein Haar gegen die Umwelt genügend Schutz bietet. Mit viel Ausdauer und täglicher Pflege bekomme ich meinen schönen runden Kopf und entwickle mich möglicherweise zu einem Parade-Rassehund. Wenn du mich einmal näher kennst, wirst du lernen, die vielen Ausdrucksarten im meinem Gesicht zu deuten, damit es nie zu Missverständnissen zwischen uns kommen kann. Auch ich bin bereit zu lernen. Mit viel Konsequenz und Ausdauer schaffe ich eine Begleithundeprüfung mit Bravour. Du wirst mir auch sehr selten böse sein, da ich im täglichen Leben sehr friedlich und unproblematisch bin. Man zählt mich auch nicht zu den "Kläffern“, jedoch solltest du bedenken, dass ich kein Spielzeug bin und sehr wohl weiß, wie ich mir Nerver ohne viel Vorwarnung vom Leibe halten kann. Bitte kaufe mich nur bei erfahrenen ÖKV - Züchtern, denn die kennen mich seit meiner Geburt und sie helfen dir mein ganzes Leben bei allen Fragen. Du kannst dir meist sicher sein, dass ich mich gesund und meiner Rasse entsprechend entwickle. Solltest du noch weitere Fragen über mich haben, so wende dich bitte direkt an den Züchter.

 

Entstehung der Rasse und geschichtlicher Hintergrund:

Schon seit Jahrhunderten wurden in den Highlands und auf den Inseln Westschottlands von den Farmern und Wildhütern, vor allem aber von den alten schottischen Adelsfamilien, den Clans, Terrier verschiedener Rassetypen als Arbeitsmeuten gehalten. Die verschiedenen regionalen Terrierschläge wurden nachweislich miteinander gekreuzt, wobei vor allen die Liebhaber weißer Hunde in besonderer Weise auf Farbeinheit und ausgeprägte Arbeitsqualitäten achteten. Dadurch kam es seit längerer Zeit zu Rassekreuzungen, um die Ausprägung ganz bestimmter Merkmale zu festigen und zu sichern. West Highland White Terrier sind also - wie die übrigen schottischen Terrierrassen auch - ohne Zweifel klassische Produkte des Jahrhunderts der Kynologie.

Der West Highland White Terrier zählt unzweifelhaft zu den Nachfahren der alten Schottischen Jagdterrier. Sie lassen sich zum Teil bis tief in das 19. Jahrhundert, das mit Recht auch als das Jahrhundert der Kynologie bezeichnet wird, hineinverfolgen. Statt die weißen bzw. hell sandfarbenen Welpen, die in den Würfen der schottischen Arbeitsterrier jener Zeit immer wieder auftauchten, zu eliminieren, bauten zunächst unter anderen, Colonel Malcolm ihre Zucht mit eben diesen Hunden auf. Die Poltalloch Terrier des Colonel Malcolm sind unbestritten der wichtigste Zweig der Vorfahren des West Highland White Terriers. Nach einem Jagdmalheur, bei dem er einen seiner rötlich-braunen Terrier mit einem Fuchs verwechselt und erschossen hatte, beschloss der Colonel dann, nur noch weiße Arbeitsterrier zu züchten.

Die Anerkennung der Rasse unter dem Namen West Highland White Terrier durch den britischen Kennel Club erfolgte im Jahr 1907. Vorausgegangen waren im Jahr 1904 die Gründung des West Highland Terrier Club und 1906 die Gründung des West Highland Terrier Club of England.

 

Rassengeschichte:

Der Cairn-Terrier hatte vereinzelt weiße Nachkommen, die von der schottischen Familie Malcolm selektiv weiter gezüchtet wurden. So entstand eine Rasse, die in der schottischen Moorlandschaft leicht auszumachen ist. Der heutige Typ des West Highland White Terriers wurde zuerst bei der Malcolm Familie in Poltalloch in Argyllshire gefördert. Diese weißen Terrier wurden ausschließlich für die Arbeit gehalten und es dauerte Jahrzehnte, ehe sie farbrein gezüchtet werden konnten. Noch bis 1924 konnten weiße Welpen aus Cairn Terrier Würfen als West Highland White Terrier eingetragen werden. Auf Gemälden des Tiermalers Edwin Landseer aus dem Jahre 1839 sind bereits West Highland White Terrier zu erkennen. Im Januar 1905 wurde der erste "White West Highland Terrier-Club" in Schottland mit dem Duke of Argyll als Ehren- Präsidenten und Colonel Malcolm of  Poltalloch als Präsidenten gegründet um die Zucht dieser Terrierrasse zu fördern. Der erste Standard wurde aufgestellt. Von da an verbreitete sich die Rasse stetig in die ganze Welt.

 

Allgemeines:

Der West Highland White und der Cairn-Terrier haben zwar gleiche Vorfahren, aber die Selektionszucht hat 2 Rassen mit recht unterschiedlichen Wesenseigenschaften hervorgebracht. Der "Westie", wie der reizende kleine Terrier liebevoll genannt wird, ist in aller Welt als "Werbeträger" bekannt und beliebt geworden und gilt inzwischen fast als Modehund. Im übrigen ist Weiß bei Hunden so etwas wie eine Modefarbe, die Glück oder einfach Sauberkeit verheißt.

 

 

 

Rassestandard

F.C.I.-Standard Nr. 85/20.01.1998/D

WEST HIGHLAND WHITE TERRIER

 

Klassifikation FCI

Gruppe 3 (Terrier).

Sektion 2 (Niederläufige Terrier).

ohne Arbeitsprüfung.

 

Allgemeines Erscheinungsbild

Kräftig gebaut; tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen; ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand mit muskulösen Läufen, die in hohem Maße eine großartige Verbindung von Kraft und Aktivität zum Ausdruck bringt.

 

Verhalten und Charakter

Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt. Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst, aber freundlich.

 

Kopf

Abstand zwischen Hinterhauptbein und Augen geringfügig größer als die Länge des Vorgesichts. Kopf reichlich mit Haar bewachsen und im rechten Winkel oder weniger zur Halsachse getragen. Kopf sollte nicht vorgestreckt getragen werden.

 

Oberkopf

Schädel leicht gewölbt; Stirnpartie mit glatten Konturen. Oberkopf vom Ohrenansatz zu den Augen hin geringfügig schmaler werdend. Stopp deutlich; aus starken Wülsten der Stirnknochen gebildet, die unmittelbar oberhalb der Augen etwas vorstehen und zwischen den Augen eine leichte Vertiefung aufweisen.

 

Gesichtsschädel

Nasenschwamm schwarz und ziemlich groß; mit dem übrigen Fang eine fließende Linie bildend; Nase nicht spitz vorstehend.

Fang von den Augen bis zur Nasenspitze hin allmählich schmaler werdend. Vorgesicht unter den Augen nicht eingefallen oder stark abfallend, sondern gut ausgefüllt.

Kiefer und Zähne kräftig und von gleicher Stärke. Zwischen den Fangzähnen so breit, wie es mit dem verlangten Ausdruck von Raubzeugschärfe vereinbar ist. Die Zähne sind im Verhältnis zur Größe des Hundes groß, mit regelmäßigem Scherenbiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Augen weit voneinander angeordnet, mittelgroß, nicht groß und rund, so dunkel wie möglich; etwas tiefsitzend, wachsam und intelligent, unter buschigen Augenbrauen hervorguckend; dies bewirkt einen durchdringenden Blick. Helle Augen höchst unerwünscht.

Ohren klein, aufrecht und sicher getragen, in einer deutlichen Spitze endend. Weder zu weit auseinander noch zu dicht zusammen stehend. Haar kurz und glatt (samtartig), sollte nicht geschnitten werden. Ohrenspitzen ohne jegliche Befransung. Runde, breite, große oder dicke Ohren sowie solche mit übermäßig üppiger Behaarung sind äußerst unerwünschtLang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Hals

Lang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Körper

Kompakt, Rücken eben, Lenden breit, kräftig, Brust tief; Rippen in der oberen Hälfte gut gerundet, an den Körperseiten abgeflacht wirkend. Hintere Rippen weit zurückreichend; Abstand zwischen der letzten Rippe und der Hinterhand so kurz, wie es mit einer freien Bewegung  vereinbar ist.

 

Rute

12,5 bis 15cm lang; mit hartem Haar bedeckt, ohne Befederung; so gerade wie möglich und forsch, jedoch nicht lustig oder über den Rücken gezogen getragen. Eine lange Rute ist unerwünscht und Ruten dürfen auf keinen Fall kupiert werden.

 

Gliedmaßen

Vorderhand Vorderläufe kurz, muskulös und gerade, dicht mit kurzem, hartem Haar bewachsen.

Schultern schräg zurückliegend. Schulterblätter breit und eng am Brustkorb anliegend. Buggelenk gut nach vorne gelagert.

Ellenbogen eng anliegend, wodurch eine freie Bewegung der Vorderläufe parallel zur Körperachse ermöglicht wird.

Hinterhand kräftig, muskulös und im oberen Teil breit. Läufe kurz, muskulös und mit starken Sehnen.

Oberschenkel stark bemuskelt und nicht zu weit auseinander stehend.

Sprunggelenke gut gewinkelt und gut unter den Körper gestellt; in Stand und Bewegung ziemlich dicht nebeneinander. Steile oder schwache Sprunggelenke äußerst unerwünscht.

Vorderpfoten größer als die hinteren; rund, von angemessener Größe, kräftig, mit dick gepolsterten Ballen; mit kurzem, hartem Haar bedeckt. Die Hinterpfoten sind kleiner und haben dick gepolsterte Ballen. Unterseiten der Ballen und alle Krallen vorzugsweise schwarz.

 

Gangwerk

Frei, gerade und rundherum flüssig. Die Vorderläufe werden aus der Schulter heraus raumgreifend nach vorne bewegt. Bewegung der Hinterhand frei, kraftvoll und nahe nebeneinander. Sehr biegsame Knie und Sprunggelenke und gut unter den Körper greifende Sprunggelenke bewirken den Schub. Steife, stelzige Bewegung der Hinterhand und Kuhhessigkeit höchst unerwünscht.

 

Haarkleid

Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar besteht aus ca. 5cm langem, harschem Haar ohne jegliches Zeichen von Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Offenes Haar äußerst unerwünscht.

Farbe weiß.

 

Größe

Schulterhöhe ca. 28cm (11 inch).

 

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

 

NB

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden

 

 

 

Rassestandard

F.C.I.-Standard Nr. 85/20.01.1998/D

WEST HIGHLAND WHITE TERRIER

 

Klassifikation FCI

Gruppe 3 (Terrier).

Sektion 2 (Niederläufige Terrier).

ohne Arbeitsprüfung.

 

Allgemeines Erscheinungsbild

Kräftig gebaut; tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen; ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand mit muskulösen Läufen, die in hohem Maße eine großartige Verbindung von Kraft und Aktivität zum Ausdruck bringt.

 

Verhalten und Charakter

Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt. Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst, aber freundlich.

 

Kopf

Abstand zwischen Hinterhauptbein und Augen geringfügig größer als die Länge des Vorgesichts. Kopf reichlich mit Haar bewachsen und im rechten Winkel oder weniger zur Halsachse getragen. Kopf sollte nicht vorgestreckt getragen werden.

 

Oberkopf

Schädel leicht gewölbt; Stirnpartie mit glatten Konturen. Oberkopf vom Ohrenansatz zu den Augen hin geringfügig schmaler werdend. Stopp deutlich; aus starken Wülsten der Stirnknochen gebildet, die unmittelbar oberhalb der Augen etwas vorstehen und zwischen den Augen eine leichte Vertiefung aufweisen.

 

Gesichtsschädel

Nasenschwamm schwarz und ziemlich groß; mit dem übrigen Fang eine fließende Linie bildend; Nase nicht spitz vorstehend.

Fang von den Augen bis zur Nasenspitze hin allmählich schmaler werdend. Vorgesicht unter den Augen nicht eingefallen oder stark abfallend, sondern gut ausgefüllt.

Kiefer und Zähne kräftig und von gleicher Stärke. Zwischen den Fangzähnen so breit, wie es mit dem verlangten Ausdruck von Raubzeugschärfe vereinbar ist. Die Zähne sind im Verhältnis zur Größe des Hundes groß, mit regelmäßigem Scherenbiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Augen weit voneinander angeordnet, mittelgroß, nicht groß und rund, so dunkel wie möglich; etwas tiefsitzend, wachsam und intelligent, unter buschigen Augenbrauen hervorguckend; dies bewirkt einen durchdringenden Blick. Helle Augen höchst unerwünscht.

Ohren klein, aufrecht und sicher getragen, in einer deutlichen Spitze endend. Weder zu weit auseinander noch zu dicht zusammen stehend. Haar kurz und glatt (samtartig), sollte nicht geschnitten werden. Ohrenspitzen ohne jegliche Befransung. Runde, breite, große oder dicke Ohren sowie solche mit übermäßig üppiger Behaarung sind äußerst unerwünschtLang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Hals

Lang genug, um die geforderte Kopfhaltung zu ermöglichen; muskulös; zum Ansatz hin allmählich breiter werdend,  wodurch der Hals übergangslos in die gut zurückliegenden Schultern einmündet.

 

Körper

Kompakt, Rücken eben, Lenden breit, kräftig, Brust tief; Rippen in der oberen Hälfte gut gerundet, an den Körperseiten abgeflacht wirkend. Hintere Rippen weit zurückreichend; Abstand zwischen der letzten Rippe und der Hinterhand so kurz, wie es mit einer freien Bewegung  vereinbar ist.

 

Rute

12,5 bis 15cm lang; mit hartem Haar bedeckt, ohne Befederung; so gerade wie möglich und forsch, jedoch nicht lustig oder über den Rücken gezogen getragen. Eine lange Rute ist unerwünscht und Ruten dürfen auf keinen Fall kupiert werden.

 

Gliedmaßen

Vorderhand Vorderläufe kurz, muskulös und gerade, dicht mit kurzem, hartem Haar bewachsen.

Schultern schräg zurückliegend. Schulterblätter breit und eng am Brustkorb anliegend. Buggelenk gut nach vorne gelagert.

Ellenbogen eng anliegend, wodurch eine freie Bewegung der Vorderläufe parallel zur Körperachse ermöglicht wird.

Hinterhand kräftig, muskulös und im oberen Teil breit. Läufe kurz, muskulös und mit starken Sehnen.

Oberschenkel stark bemuskelt und nicht zu weit auseinander stehend.

Sprunggelenke gut gewinkelt und gut unter den Körper gestellt; in Stand und Bewegung ziemlich dicht nebeneinander. Steile oder schwache Sprunggelenke äußerst unerwünscht.

Vorderpfoten größer als die hinteren; rund, von angemessener Größe, kräftig, mit dick gepolsterten Ballen; mit kurzem, hartem Haar bedeckt. Die Hinterpfoten sind kleiner und haben dick gepolsterte Ballen. Unterseiten der Ballen und alle Krallen vorzugsweise schwarz.

 

Gangwerk

Frei, gerade und rundherum flüssig. Die Vorderläufe werden aus der Schulter heraus raumgreifend nach vorne bewegt. Bewegung der Hinterhand frei, kraftvoll und nahe nebeneinander. Sehr biegsame Knie und Sprunggelenke und gut unter den Körper greifende Sprunggelenke bewirken den Schub. Steife, stelzige Bewegung der Hinterhand und Kuhhessigkeit höchst unerwünscht.

 

Haarkleid

Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar besteht aus ca. 5cm langem, harschem Haar ohne jegliches Zeichen von Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Offenes Haar äußerst unerwünscht.

Farbe weiß.

 

Größe

Schulterhöhe ca. 28cm (11 inch).

 

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

 

NB

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden